19. August 2026

Trockenheit setzt Stromproduktion unter Druck: Und stärkt das Argument für PV

Trockenheit wird auch zum Energiethema

Neues Argument für PV

Nach Förderstopp und Marktdämpfer stabilisiert sich die österreichische PV-Branche. Gleichzeitig liefert die aktuelle Trockenheit ein neues Argument für Photovoltaik: Sie zeigt, wie stark Teile unserer Stromversorgung vom Wasser abhängig sind.

Laut ORF produziert die Energie AG aktuell rund 30 Prozent weniger Strom aus Wasserkraft, auch beim Verbund liegt die Stromproduktion aus der Donau rund 30 Prozent im Minus. Für eine stabile Versorgung braucht es daher einen breiten Mix aus Wasser, Wind und Sonne – ergänzt um entsprechende Speicherkapazitäten.

Auch andere Energiequellen sind betroffen: ORF berichtete, wie in Frankreich und Ungarn im Juli und August aufgrund von Hitze und Einschränkungen beim Kühlwasser Atomreaktoren zeitweise heruntergefahren oder gedrosselt werden mussten.

Das unterstreicht die wachsende Bedeutung von Photovoltaik für eine breiter aufgestellte, widerstandsfähige Stromversorgung. Gerade an heißen, sonnigen Tagen kann PV Strom liefern, wenn niedrige Wasserstände andere Erzeugungsformen unter Druck setzen, und macht damit auch dezentrale und kleinere PV-Lösungen zunehmend interessant.

PV-Markt stabilisiert sich

Dabei hat die österreichische PV-Branche bewegte Jahre hinter sich. Nach Boom und hohen Zubauraten wurde der Umsatzsteuer-Nullsatz für kleine PV-Anlagen im Zuge der Budgetsanierung mit April 2025 vorzeitig beendet. Die Regierung verwies dabei unter anderem auf den inzwischen wettbewerbsintensiveren Markt und gesunkene Modulpreise.

Der abrupte Wechsel hinterließ dennoch Spuren. ORF Vorarlberg berichtete im März 2026 von einem deutlichen Markteinbruch nach dem Ende der Steuerbefreiung, mittlerweile erhole sich die Nachfrage wieder langsam. Aus Kärnten kommt ein ähnliches Bild: Nach Boom und Einbruch habe sich der Markt inzwischen stabilisiert.

Für Elektriker und Installateure ist diese Normalisierung durchaus eine gute Nachricht: Weniger Hin & Her, mehr Stabilität. Und die aktuelle Trockenheit liefert ein zusätzliches Argument dafür, dass der Ausbau dezentraler Solarenergie langfristig relevant bleibt.

Kleine Anlage, ein Stück mehr Unabhängigkeit

Dabei muss es nicht immer gleich die große Dachanlage sein. Ein EcoFlow STREAM Balkonkraftwerk mit Speicher bietet einen einfachen Einstieg in die eigene Stromerzeugung: Solarenergie dort produzieren, wo sie verbraucht wird, den Eigenverbrauch erhöhen und damit einen Teil des Strombedarfs selbst abdecken.

Genau darin liegt auch für den Fachhandel Potenzial. Balkonkraftwerke machen Photovoltaik für eine wesentlich größere Zielgruppe zugänglich, amortisieren sich innerhalb weniger Jahre und bringen das Thema Energieunabhängigkeit vom Dach auf Balkon, Terrasse oder Garten.

Und die Entwicklung geht weiter: Mit der neuen EcoFlow STREAM Serie kommt bald eine noch leistungsfähigere, modular aufgebaute Lösung mit integriertem Speicher, 5000 W Solareingang, intelligentem Energiemanagement und bis zu 90 kWh Gesamtkapazität auf den Markt. Für Österreich erwarten wir die nächste Generation EcoFlow STREAM 2 mit entsprechendem Eintrag in die TOR-Liste im Laufe des Jahres. Damit dürfte das Thema Balkonkraftwerk 2027 für Fachhandel noch einmal spannender werden.

Unser Fazit: Die Förderlandschaft mag sich verändern, der Bedarf an dezentraler, flexibler Energieversorgung bleibt. Unsichere Zeiten, Trockenheit, schwankende Wasserkraftproduktion und der steigende Strombedarf zeigen gerade sehr anschaulich, warum Photovoltaik und Speicher langfristig Teil der Lösung sind.

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